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Hermann Siegfried Kaufmann: Im Schlossgarten des Roten Schlosses,

Hermann Siegfried Kaufmann: Im Schlossgarten, Rotes Schloss, 1935, kfh0216
Hermann Siegfried Kaufmann: Im Schlossgarten, Rotes Schloss, 1935, kfh0216

Aus dem Depot des Museums werden diese Woche zwei hübsche Aquarelle gezeigt, die erst kürzlich erworben werden konnten. Gemalt hat sie der Künstler Hermann Siegfried Kaufmann (1918 – 2010).

Kaufmann hat ab 1946 eine umfassende künstlerische Ausbildung durchlaufen. Nach dem Studium an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg (damals in Ellingen) setzte er seine Ausbildung an den Akademien in Karlsruhe und München fort. Nach abgeschlossenem Studium wurde er Dozent für Kunsterziehung an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg.

Als Maler fand er Anregungen vorwiegend im Pflanzenreich, aber auch andere Bereiche der Natur kamen gelegentlich ins Bild. Dabei malte Kaufmann nur vor Ort, d.h. in der Natur selbst. Der eigentlichen Arbeit ging eine mentale Einstimmung, ein Erleben der Natur voraus. Seine so gewonnenen Impressionen setzte er sehr farbenfreudig und expressiv in großen Formaten um. Kaufmann war ein stiller Künstler, der sich kaum an Ausstellungen beteiligte.

Hermann Siegfried Kaufmann: Am Schlossweiher, 1945, kfh0218

Hermann Siegfried Kaufmann: Am Schlossweiher, 1945, kfh0218

Die beiden vorgestellten Aquarelle sind Frühwerke Kaufmanns aus den Jahren 1935 und 1945, also vor seinem Studium. Zwischen 1937 und 1945 musste der Künstler Militär- und Kriegsdienst leisten. Das Aquarell von 1945 wird wohl kurz nach dem Ende des 2. Weltkriegs entstanden sein. Zwischen 1935 und 1937 war Kaufmann öfter in der Gegend und hielt zahlreiche Motive in Heroldsberg und Umgebung fest.

Text: Eberhard Brunel-Geuder

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