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Matthes Gebel (um 1500–1574): Medaille mit Portrait des Martin Geuder III. (1455–1532)

Matthes Gebel (1500-1574), 2. Hälfte 16. Jahrhundert, Depot
Matthes Gebel (um 1500 – 1574): Medaille mit Portrait des Martin Geuder III. (1455 – 1532). Leihgabe Rotes Schloss Heroldsberg.
Matthes Gebel (um 1500 – 1574): Medaille mit Portrait des Martin Geuder III. (1455 – 1532). Leihgabe Rotes Schloss Heroldsberg.

Matthes Gebel (* um 1500; † 22. April 1574) war ein deutscher Medailleur und Bildhauer der Renaissance.

Seit 1523 ist Matthes Gebel als Bürger von Nürnberg nachweisbar. In diesem Jahr erwarb er das Bürgerrecht der Stadt. Nürnberg war ein wichtiges Zentrum der deutschen Medaillenkunst. Reiche Bürger und Adlige ließen sich Schaumünzen, also Medaillen, anfertigen, um damit ihren Stand und Reichtum zu dokumentieren. Es entsprach dem neuen Selbstbewusstsein der Dargestellten dieser Zeit. Eine seiner ersten Medaillen war eine Darstellung Albrecht Dürers im Jahr 1527.

In der Folge gestaltete er Medaillen von bedeutenden Bürgern und Adligen sowie von Fürsten und anderen Herrschern. Insgesamt schuf er ein Werk von 350 Medaillen und gilt damit als der produktivste Medailleur seiner Zeit.

Gebel schnitt seine Modelle in Stechstein aus Solnhofen. Dazu benutzte er Stichel und Schnitzmesser. Seine Modelle sind fein geschnitten. Großen Wert legte er auf die Darstellung des Porträts. Die Medaillen wurden in Silber und Bronze gegossen.

  • Matthes Gebel (1500-1574)
  • 2. Hälfte 16. Jahrhundert
  • Kunsthandwerk
  • Medaille
  • Leihgabe Rotes Schloss Heroldsberg

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